Geldwerte vs. Sachwerte

Vielen ist dieser grundsätzliche Unterschied bei der Auswahl ihrer Kapitalanlage in Geld- oder Sachwerten gar nicht bewusst, doch die Auswirkungen sind oft erheblich. So kennzeichnen sich Geldwerte dadurch, dass Kapital gewöhnlich zu einem festen Zins angelegt wird. Dazu zählen vor allem Sparbücher, Festgeldkonten aber auch Staatsanleihen und im Grunde auch Klassische Lebensversicherungen, denn auch hier wird ein fester Rechnungszins garantiert.
Im Gegensatz dazu weisen Sachwerte keine garantierten Renditen auf, unterliegen oft Spekulationen und Schwankungen ihrer Kurswerte. In den Bereich der Sachwerte gehören unter anderem Immobilien, Edelmetalle und auch Aktien. Letztere stellen im wesentlichen Anteile von Unternehmen dar, die wiederum in hohem Maße aus Sachwerten bestehen. Die von den Unternehmen produzierten Produkten, ihre Produktionsstätten, das Fachwissen der Mitarbeiter, die Lagerbestände, die Maschinen und auch Immobilien zählen zu den Sachwerten. Die Geldbestände und Forderungen der Unternehmen sind hingegen Geldwerte. Je nach Unternehmen unterscheidet sich das Verhältnis natürlich. Der Wert der Sachwerte orientiert sich an vielen Faktoren: Wie gut wird das Unternehmen geführt? Hat es die richtigen Produkte? Stimmt der Umsatz? Wird ein Gewinn erzielt? Steht die Immobilie an der richtigen Stelle? Kann die Immobilie gut vermietet werden? Ist der Rohstoff knapp und wird er nachgefragt? Natürlich gibt es viel mehr Aspekte die am Ende den (Kurs-)Wert einer Kapitalanlage in Sachwerte bestimmen.

Viele Menschen bevorzugen deshalb oder oft auch unbewusst Geldwerte, weil ein fester Zinssatz ein vermeintliches Sicherheitsgefühl bietet. Doch in Zeiten absoluter Niedrigzinsen trügt der Anschein, denn der erzielte Zins muss zunächst immer im Verhältnis zur aktuellen Höhe der Inflation gesehen werden. Erst wenn der Zins über der Inflation liegt, ist eine reale Vermögensvermehrung. Erst dann erhöht Erhöhung sich die Kaufkraft der Investition.
Sachwerte dagegen sind von den Auswirkungen einer Inflation kaum betroffen und behalten ihre Kaufkraft. Das fertige Erzeugnis zum Beispiel wird im Zuge der Inflation teurer und es muss mehr Geld als noch im Vorjahr aufgewandt werden, um dasselbe Produkt kaufen zu können. Eine Immobilie oder ein Unternehmensanteil behält den realen Wert, wenn Geld im Zuge der Inflation an Wert verliert. Für den gleichen Sachwert muss also nachher mehr Geld bezahlt werden.

Beide Arten der Kapitalanlage haben ihren Zweck, beide haben Vor- und Nachteile. Welche die Richtige für Sie ist, lässt sich am besten in einem Beratungsgespräch erörtern. Denn so unterschiedlich die Anlagemöglichkeiten sind, so unterschiedlich sind die Kundenwünsche und -bedürfnisse. Wir helfen gerne weiter um für Sie das Passende zu finden!

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